Sonne trifft Beton.
Ein Dialog mit Auryn von Purple City Genetics
Bevor dieses Gespräch entstanden ist, gab es keinen großen Plan. Keine Kampagne. Kein kalkuliertes Networking.
Es begann eher mit einem dieser Momente, die sich im ersten Augenblick klein anfühlen - aber rückblickend plötzlich etwas verändern.
Wir saßen zusammen, redeten über Ideen, Visionen und Dinge, die uns inspirieren. Irgendwann zeigte mir Rocco sein Handy.
„Purple City Genetics folgt DÆNK.“
Für einen kurzen Moment wurde es still. Wir schauten uns an und wussten beide sofort: Das ist big time.
Nicht wegen Zahlen oder Reichweite.
Sondern weil man spürt, wenn Menschen, Marken oder Bewegungen plötzlich dieselbe Sprache sprechen.
Kurz darauf entstand der erste Kontakt zu Auryn.
Und schon im ersten Gespräch wurde klar, dass es weit über einen normalen Austausch hinausgeht.
Das Gespräch fühlte sich ruhig, offen und vertraut an. Keine künstliche Business-Atmosphäre. Eher wie zwei Seiten, die unabhängig voneinander eine ähnliche Vision entwickelt haben.
Es ging um Kultur.
Um Qualität.
Um Geduld.
Und um den langfristigen Aufbau von etwas, das Bestand haben soll.
Relativ schnell war klar: Man muss sich persönlich treffen.
Und das Timing hätte kaum besser sein können. Die International Cannabis Business Conference stand bevor, Purple City Genetics war ebenfalls vor Ort und plötzlich ergab die Reise nach Berlin ganz von selbst Sinn.
Als wir schließlich in Berlin ankamen, fühlte sich alles irgendwie richtig an. Bestes Wetter. Gute Stimmung.
Und dieses leichte Gefühl, dass an diesem Wochenende überall gleichzeitig etwas passiert.
Der erste Halt war natürlich das Hotel.
Taschen ablegen.
Kurz sammeln.
Kameras greifen und direkt wieder raus in die Stadt.
Mit Auryn würden wir uns erst einen Tag später treffen. Genug Zeit also, nach langer Zeit mal wieder Berlin unsicher zu machen.
Die Stadt hatte genau die Energie, die man sich erhofft hatte.
Überall Menschen, Gespräche, Bewegung. Und irgendwo zwischen Straßen, Gesprächen und diesem typischen Berliner Chaos wurde langsam klar, dass dieser Trip uns mehr bedeuten würde als nur ein einfaches Treffen.
Am nächsten Tag war es dann soweit.
Kein großes Setup.
Keine künstliche Interview-Atmosphäre.
Eher ein langes Gespräch zwischen Menschen, die sich wahrscheinlich auch ohne Kameras verstanden hätten.
Wir trafen Auryn irgendwo zwischen Berliner Straßen, Sonne und diesem dauerhaften Hintergrundrauschen der Stadt.
Schon nach den ersten Minuten merkte man, dass es nicht um typische PR-Antworten gehen würde.
Es ging um Haltung.
Um Missverständnisse.
Um Genetik, Kultur und darum, warum manche Dinge einfach Zeit brauchen.
Und genau daraus entstand dieses Gespräch.
KAPITEL 01
Missverständnisse über Purple City Genetics in Europa
Was glaubst du, verstehen die Menschen in Deutschland oder Europa an dem, was ihr macht, am meisten falsch?
Lange Zeit herrschte Verwirrung rund um den Store in Barcelona. Obwohl er bereits seit 2019 existiert, wussten viele Menschen nicht, ob er wirklich zu Purple City Genetics gehört oder nicht.
Dazu kam die Frage, warum gleichzeitig Lagerbestand in Spanien und Kalifornien existiert. Viele haben erst mit der Zeit verstanden, dass PCG sowohl eine kalifornische als auch eine spanische Struktur aufgebaut hat.
Ein weiteres Missverständnis betrifft die Genetik selbst. Viele verbinden PCG ausschließlich mit „California Flowers“. Dabei arbeiten wir genauso an Sativas, Hash-Plants, Autoflower-Genetik und vielen anderen Richtungen.
Die Marke wird oft auf einen einzigen Stil reduziert, obwohl die eigentliche Arbeit deutlich breiter ist.
CHAPTER 01 (English version)
Misunderstandings about Purple City Genetics in Europe
What do you think people in Germany or Europe misunderstand the most about what you do?
For a long time, there was confusion surrounding the Barcelona store. Even though it has existed since 2019, many people weren’t sure if it was actually part of Purple City Genetics or not.
At the same time, people questioned why inventory existed both in Spain and California. Over time, more people began to understand that PCG had built both a Californian and a Spanish structure.
Another misunderstanding concerns the genetics themselves. Many people associate PCG only with “California Flowers.” But we also work on sativas, hash plants, autoflower genetics, and many other directions.
The brand is often reduced to a single style - even though the actual work is much broader.
KAPITEL 02
Warum Barcelona und nicht Amsterdam?
Warum fiel die Entscheidung auf Barcelona und nicht auf Amsterdam? Hatte die Stadt vielleicht mehr Gemeinsamkeiten mit der Bay Area und dem Lebensgefühl dort?
Die Entscheidung entstand vor allem durch Beziehungen und Vertrauen. Ich hatte enge Freunde in Barcelona. Darunter auch Leute, die bereits in Spanien gezüchtet haben und daraus sind über die Jahre echte Verbindungen entstanden.
Dadurch fühlte sich Barcelona irgendwann einfach wie der richtige Ort an. Die Niederlande kannte ich zwar ebenfalls, aber dort fehlte dieser persönliche Anker. Ich arbeite lieber dort, wo echte Nähe, Vertrauen und gemeinsame Visionen vorhanden sind.
CHAPTER 02
Why Barcelona and not Amsterdam?
Why did you choose Barcelona instead of Amsterdam? Did the city feel closer to the Bay Area lifestyle and atmosphere?
The decision mainly came down to relationships and trust. I had close friends in Barcelona — including people already breeding in Spain — and over the years, real connections grew from that.
At some point, Barcelona simply felt like the right place.
I also knew people in the Netherlands, but that personal anchor was missing there. I prefer working in places where there is genuine trust, closeness, and a shared vision.
KAPITEL 03
Wer baut PCG in Deutschland an? Wer ist in Deutschland eigentlich die Zielgruppe für eure Genetik?
Deutschland hat eine ernstzunehmende Home-Grower-Community. Natürlich gibt es Seeds „für alle“ - günstige oder einfache Produkte, die möglichst breit funktionieren sollen.
Mein Fokus liegt aber eher auf Menschen, die Qualität wirklich ernst nehmen und sich intensiv mit Genetik beschäftigen.
Im Vergleich zu Spanien wirkt Deutschland deutlich qualitätsorientierter. Dort entsteht oft schnell der Gedanke: günstiger, schneller, günstiger. Dieses Gefühl habe ich hier deutlich weniger.
CHAPTER 03
Who grows PCG genetics in Germany? Who would you say is the target audience for your genetics in Germany?
Germany has a serious home-grower community. Of course, there are seeds “for everybody” - cheaper or simpler products designed to appeal to the broadest audience possible.
My focus is more on people who genuinely care about quality and who are deeply interested in genetics.
Compared to Spain, Germany feels far more quality-oriented. In Spain, there is often a mindset of cheaper, faster, cheaper. I experience that much less here.
KAPITEL 04
Collections statt Indica oder Sativa
Wenn jemand zum ersten Mal auf Purple City Genetics stößt — welche Fehldeutung passiert am häufigsten?
Eine der größten Herausforderungen ist es zu erklären, warum PCG Genetik in sogenannte „Collections“ einteilt.
Viele traditionelle europäische Seedbanks arbeiten weiterhin mit den klassischen Kategorien wie Indica oder Sativa. Dadurch fragen sich viele Menschen zuerst: „Warum macht ihr das anders?“
Für uns geht es darum, diese alten Begriffe ein Stück weit hinter uns zu lassen. Indica und Sativa bedeuten für viele Menschen inzwischen völlig unterschiedliche Dinge, oft passen die Begriffe weder zum tatsächlichen Wachstum der Pflanze noch zur Wirkung.
Terpene, Charakter und Wirkung sind komplexer geworden.
Die Collections sollen deshalb klarere Geschichten erzählen - über Stimmung, Erfahrung und Charakter einer Genetik. Nicht nur über Kategorien.
Aber genau solche Dinge brauchen Zeit.
Markenverständnis, Genetik und Storytelling entstehen nicht innerhalb eines Jahres. Man kann nicht launchen und erwarten, sofort verstanden zu werden.
Das ist ein langer Weg.
CHAPTER 04
Collections beyond Indica and Sativa
When someone discovers Purple City Genetics for the first time, what is the most common misunderstanding?
One of the biggest challenges is explaining why PCG organizes genetics into what we call “collections.”
Many traditional European seed banks still rely on classic categories like indica and sativa. Because of that, people often ask: “Why are you doing it differently?”
For us, it’s about moving beyond those older labels. Today, indica and sativa mean completely different things to different people - and often those terms no longer accurately reflect either plant growth or the actual experience.
Terpenes, character, and effects have become far more complex.
The collections are meant to tell clearer stories — about mood, experience, and the personality of a genetic line. Not just categories.
But things like that take time.
Brand identity, genetics, and storytelling are not built within a single year. You can’t launch something and expect people to fully understand it immediately.
It’s a long road.
„Nicht nur THC und Optik — Vielfalt ist alles."
Kapitel 05
Die Rolle der Bay Area für die Marke
Wie sehr ist eure Arbeit in der Bay Area verwurzelt und wie wichtig ist das für das Verständnis der Marke?
Die Bay Area ist auf mehreren Ebenen entscheidend. Dort sind fast alle unsere Kollaborationen und vertrauenswürdigen Partner angesiedelt - ein großes Netzwerk, das Genetik sourct, testet und zur Qualitätssicherung beiträgt.
Purple City ist 18 Jahre alt und hat ursprünglich im medizinischen Kontext operiert. In dieser Ära lag der Fokus der Läden stark auf Wirkung: Welcher Cultivar hilft beim Schlafen? Welcher fördert Kreativität? Was ist für den Tag, was für die Nacht?
Damals gab es eine große Vielfalt kleiner Produzenten und Produkte, diese Vielfalt schwindet im Freizeitmarkt zunehmend. Diese Geschichte prägt, was PCG heute antreibt: nicht nur Potenz oder Optik, sondern Vielfalt bei Wirkungen und Terpenen.
Chapter 05 - The role of the Bay Area in the brand
How much of your work is rooted in the Bay Area, and how important is that to understanding the brand?
The Bay Area is very important on multiple levels.
That's where almost all our collaborations and trusted partners are - a large network that sources and tests genetics and supports quality control.
Purple City is 18 years old and originally operated in a medical context.
In that era, stores cared a lot about effects: which cultivar helps with sleep, which encourages creativity, what works for day versus night.
There was big diversity of small producers and products back then and that diversity has been disappearing in recreational markets.
This history shapes what drives PCG today: not just potency or looks, but diversity of effects and terpenes.
Kapitel 06
Lässt sich der kalifornische Ansatz nach Deutschland übertragen?
Glaubst du, dass das, was ihr aufgebaut habt, auf den deutschen Markt übertragbar ist oder geht beim „Kopieren" immer etwas verloren?
Ich glaube nicht, dass es einfach „verloren geht" es entwickelt sich. Die lokale Kultur formt zwangsläufig, wie eine Marke sich ausdrückt.
Ein Beispiel: Wir haben versucht, spanische Mitarbeiter den lokalen Instagram-Account führen zu lassen. Manche Inhalte fühlten sich für mich nicht stimmig an, obwohl wir lokale Handschrift wollten.
Es ist ein Experiment, ein ständiger Lernprozess.
Der Bay-Area-Ansatz beeinflusst nach wie vor, wie wir über Markteintritt und Kontextualisierung nachdenken - aber wir akzeptieren, dass es sich wandelt.
Chapter 06 - Can California's approach be translated to Germany?
Do you think what you built can be translated into the German market, or does something always get lost when you "copy" it?
I don't think it's simply "lost" it evolves. Local culture inevitably shapes how a brand is expressed.
For example, we tried having Spanish employees run the local Instagram account.
Some of the content didn't feel right to me, even though we wanted that local flavor. It's an experiment, a constant process of learning.
The Bay Area approach still influences how we think about entering markets and contextualizing the brand, but we accept that it changes as it travels.
Kapitel 07
Potenzial und Regulierung in Deutschland
Siehst du Potenzial darin, wie Deutschland das Thema angeht oder brauchen wir bessere Regulierungen und mehr Zugang zu Qualität, etwa durch Fachgeschäfte?
Meine Perspektive ist durch Kaliforniens Entwicklung geprägt. Dort fühlte sich „medizinisch" oft wie ein Schlupfloch an „mein Finger tut weh" - das mit dem Freizeitmarkt verschwand. In Deutschland steckt das große Geld gerade in Medizin: große Produktionsanlagen in Portugal und Kanada liefern Blüten.
Ich erwarte eine zweite Welle - nicht nur Pharmaunternehmen, sondern deutsche Akteure, die Cannabis und Kultur wirklich verstehen und dem System mehr „Flavor" bringen können.
Der Status quo wird sich in den nächsten Jahren verändern: da bin ich sicher!
Chapter 07 - Potential and regulation in Germany
Do you see potential in the way Germany is approaching everything, or do we need better regulations and more access to quality — dispensaries, and so on?
My view is colored by California's trajectory. There, "medical" often felt like a loophole - "my finger hurts", that disappeared once recreation arrived.
In Germany, the big money is currently in medical, with large facilities in Portugal and Canada supplying flower.
I expect a second wave. Not just pharma companies, but German operators who genuinely understand cannabis and culture and can bring more "flavor" to the system.
The status quo will change in the next few years. Of that I'm confident.
Kapitel 08
Die Rolle von PCG im deutschen Markt
Welche Rolle könnte Purple City Genetics im deutschen Markt spielen?
Wir wollen gute Sorten mit guten Terpenen und guten Wirkungen entwickeln - dafür sorgen, dass hochwertiges Cannabis verfügbar bleibt und nicht nur hochprozentiges oder massentaugliches Produkt den Markt dominiert.
Es gibt ein typisches Unternehmens-Muster, vor dem ich warne: Märkte verengen sich auf wenige generische Sorten, wie Äpfel im US-Supermarkt.
Die Entscheidung darüber, was angebaut wird, treffen dann Konzerne, Promis und Branding-Agenturen: nicht die Grower.
Europa hat eine reiche Cannabis-Geschichte, die oft als „holländisch" gilt, aber eigentlich pan- europäisch ist.
Diese Vielfalt darf nicht in einem kleinen, uniformen Katalog verschwinden.
Chapter 08 - PCG's role in the German market
What could be the role of Purple City Genetics in the German market?
We want to create good varieties with good terpenes and good effects - to help ensure that quality cannabis is available, not just high-THC or mass-market product dominating the shelves.
There's a typical corporate pattern I warn about: markets narrow to just a few generic varieties: like apples in a US supermarket.
The decisions about what gets grown end up being made by corporations, celebrities, and branding agencies, not growers.
Europe has a rich cannabis history, often thought of as "Dutch" but really pan-European and I don't want to see that flattened into a small, uniform catalog.
Kapitel 09
Woran man echtes Verständnis für die Pflanze erkennt
Woran erkennst du sofort, ob jemand die Pflanze wirklich versteht oder nur Trends folgt?
Das ist eine schwere Frage, und ich habe keine einfache Checkliste.
Ich vergleiche manchmal ältere, erfahrene Menschen mit jungen Mitarbeitern. 23, 24 Jahre alt, die Cannabis nur aus Retail-Läden mit schicker Verpackung und THC-lastigem Marketing kennen.
Bei Phenohunts gebe ich dem Personal manchmal Blüten mit etwa 14 % THC. Sie lieben es, nennen es brutal stark: bis ich ihnen den Laborwert verrate.
Das erschüttert ihre Annahmen über THC als Qualitätsmerkmal. Echtes Verständnis bedeutet für mich: Geruch, Wirkung und das Gesamterlebnis zählen mehr als
THC-Prozent und Verpackung.
Eigenes sensorisches Urteil, wie ein Weinkenner - statt blindem Vertrauen in Zahlen und Labels.
Chapter 09 - Recognizing who truly understands the plant
What tells you instantly if someone truly understands the plant versus just following trends?
It's a hard question and I don't have a simple checklist. I sometimes contrast older, experienced people with younger employees.
23, 24 years old, who have only ever bought from retail stores with fancy packaging and THC-heavy messaging.
During phenohunts I sometimes give staff flower that's around 14% THC.
They love it and call it super strong. Until I tell them the lab number, which completely shocks their assumptions about THC equaling quality.
Real understanding, to me, means recognizing that smell, effect, and overall experience matter more than THC percentage and packaging.
Having your own sensory judgment, like a wine drinker: instead of only trusting labels and numbers.
Kapitel 10
Was als Qualität verkauft wird aber keine ist
Was wird gerade als Qualität verkauft, das du gar nicht als Qualität betrachtest?
Pharmaähnliche und stark verarbeitete Produkte. Die pharmazeutische Logik zielt darauf ab, jedes Mal dasselbe Erlebnis zu liefern - das führt oft zu blassen Produkten.
In Kalifornien sind die meisten Retail-Verkäufe keine Blüten mehr, sondern Edibles, Vapes, Drinks, Gummibärchen. Viele davon entstehen aus billigster Biomasse, die zu Destillat verarbeitet wird.
Premium-Branding und aufwendige Prozess-Geschichten können täuschen - ich halte das nicht für echte Spitzenprodukte oder besondere Erlebnisse.
Solche Produkte haben ihren Platz, wie Bier neben Wein. Aber das ist nicht das, wofür PCG steht.
Chapter 10 - What's sold as "quality" but isn't
What is currently being sold as quality that you don't consider quality at all?
Pharma-style and heavily processed products. Pharmaceutical logic aims to give the same experience every time, which often yields a bland product.
In California, most retail sales are no longer flower: they're edibles, vapes, drinks, gummies.
Many of these are made from the cheapest biomass processed into distillate.
Premium branding and elaborate production stories can be misleading; I don't see them as truly high-end or unique experiences.
These products have their place, like beer alongside wine. But that's not what PCG is about.
Kapitel 11
Ist Deutschland bereit für hochwertige Genetik?
Ist der deutsche Markt bereit, hochwertige Genetik zu verstehen oder holt er noch auf?
Ich bin vorsichtig, weil ich möglicherweise nur eine kleine, selbstselektierte Gruppe sehe - Menschen, die zu Shows kommen und an meinen Stand treten.
Aber die, die ich treffe, sind ausgesprochen gebildet und leidenschaftlich.
Ich bin beeindruckt von den Berliner Haschproduzenten und ihrer Besessenheit für Terpene und Qualität.
Mein Eindruck: Es gibt ein ernsthaftes, wissensreiches Segment, auch wenn ich nicht für den gesamten Markt sprechen kann.
Chapter 11 - Is Germany ready for high-level genetics?
Is the German market ready to understand high-level genetics, or is it still catching up?
I'm cautious because I may only be seeing a small, self-selected sample, people who come to shows and stop by my booth.
But those I meet are very educated and passionate. I'm genuinely impressed by the Berlin hash makers and their obsession with terpenes and quality.
My impression: there is a serious, high-knowledge segment here: even if I can't speak for the entire market.
Kapitel 12
Verantwortung und Zukunft beim Eintritt in neue Märkte
Welche Verantwortung trägt Purple City beim Eintritt in neue Märkte und welche Rolle wollt ihr bei der Gestaltung des zukünftigen Marktes spielen?
Wir müssen unseren Ansatz ernstnehmen: Qualität, Integrität und Vielfalt wahren und nicht jedem Trend hinterherlaufen oder zu Fast-Food-Cannabis werden.
Langfristig wollen wir als ein Haus bekannt sein, das kontinuierlich neue, interessante und hochwertige Genetik entwickelt: mit Wirkung und Terpen-Vielfalt im Mittelpunkt, nicht nur THC und Optik.
In Europa und Deutschland gehen wir behutsam vor: Wir warten darauf, dass der Markt reift und die Regulierung klarer wird.
Wir suchen langfristige Partnerschaften, vielleicht sogar einen Laden oder ein Headquarter in Deutschland.
Und wir suchen junge, leidenschaftliche Menschen, die Cannabis und Kultur verstehen und die Marke weiter nach vorne tragen.
Chapter 12 - Responsibilities and future role when entering new markets
What responsibility does Purple City carry when entering new markets and what role do you want to play in shaping the future market here?
We have to take our approach seriously: maintain quality, integrity, and diversity and avoid chasing every trend or becoming fast-food cannabis.
Long term, we want to be known as a house that consistently produces new, interesting, and high- quality genetics, with effects and terpene diversity at the center.
Not just THC numbers and visual appeal. In Europe and Germany specifically, we're moving carefully: waiting for the market to mature and regulations to clarify.
We're interested in long-term partnerships, maybe a shop or HQ in Germany.
And we're looking for young, passionate people who understand both cannabis and culture to help carry the brand forward.
This was only the beginning. Part 2 coming soon.